Die Zukunft der Arbeit, die Zukunft des Geschäfts
COVID-19 präsentiert eine völlig andere Zukunft für die Arbeitswelt.
Aber Kräfte wie die Digitalisierung haben die Arbeitswelt schon lange vor der Pandemie verändert.
Laut einer OECD-Studie könnten 31% der Arbeitsplätze durch die Automatisierung radikal verändert werden.
Aber anderswo werden spezialisierte Arbeitsplätze geschaffen.
Diese allgemeinen Trends bedeuten, dass sich viele Unternehmen bereits auf eine beschleunigte Zukunft vorbereiten.
Die von PwC erstellte Infografik zeigt fünf Prioritäten auf, die bei der Planung der Zukunft der Arbeit in Unternehmen richtungsweisend sein können – untermauert durch die Antworten auf eine laufende Umfrage unter Führungskräften aus dem US-Finanzwesen über ihre Personalstrategie.

1. die Geschäftsstrategie
Laut der Umfrage glauben 72% der US-Finanzvorstände, dass ihre Antwort auf COVID-19, nämlich verbesserte Flexibilität und Agilität, ein Schlüsselfaktor für die langfristige Entwicklung ihres Unternehmens sein wird.
Flexibles Arbeiten, wie Telearbeit oder kürzere Wochenarbeitszeiten, kann auch dazu beitragen, die Produktivität und die Work-Life-Balance zu verbessern, was diesen Wandel weiter vorantreibt.
Unternehmen sollten die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter nicht ignorieren und in die Schaffung eines florierenden Arbeitsumfelds investieren.
Dieser Trend kann auch in Europa beobachtet werden.
2. talentierte Planung
Personalbeschaffung allein reicht nicht aus, um die Ziele der Belegschaft zu erreichen.
Unternehmen müssen beim Aufbau eines starken Talentpools in drei Schritten denken:
Wir ermutigen Unternehmen, die Werte und den Auftrag ihres Unternehmens zu überprüfen und bei der Einstellung von Mitarbeitern auf Vielfalt und Integration zu achten.
Es gibt zum Beispiel Belege dafür, dass Initiativen zur Förderung der Geschlechtervielfalt gut für das Endergebnis sind, die Ergebnisse verbessern, den Gewinn und die Produktivität steigern.
Es ist auch wichtig, Talente zu binden!
Derzeit sind 55% der CFOs nicht sehr zuversichtlich, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, Top-Talente an sich zu binden.
Unternehmen sollten es vermeiden, Mitarbeiter mit einer kurzfristigen Denkweise einzustellen.
Stattdessen sollten sie sich darauf konzentrieren, die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter weiterzuentwickeln und sie vor allem im Umgang mit digitalen Tools und Software zu schulen.
3. lernen und Innovation
Trotz der drohenden Automatisierung mangelt es sechs von zehn Erwachsenen immer noch an grundlegenden Informations- und Kommunikationsfähigkeiten.
Die gute Nachricht?
In Zukunft werden sowohl digitale als auch menschliche Fähigkeiten sehr gefragt sein.
Um mit diesen Trends Schritt zu halten, sind Schulungen erforderlich, die von der digitalen Kompetenz bis zum kritischen Denken reichen.
Dies erfordert sowohl individuelles als auch organisatorisches Engagement, um eine Kultur des Lernens in der Belegschaft zu schaffen.
Derzeit sind nur 45% der CFOs sehr zuversichtlich, dass ihr Unternehmen die für die Zukunft benötigten Fähigkeiten entwickeln kann.
4. arbeitserfahrung
Heutzutage sehen Arbeitnehmer ihre Arbeit nur noch selten als einen “Nine-to-five”-Job.
Stattdessen suchen sie eine sinnvolle Arbeit, Verbindungen und Erfahrungen.
PwC stellt fest, dass einer von drei Arbeitnehmern bereit wäre, für eine erfüllendere Arbeit ein geringeres Gehalt in Kauf zu nehmen.
Dies hat dazu geführt, dass die Unterstützung der individuellen Bedürfnisse und des Wohlbefindens wieder in den Mittelpunkt gerückt ist.
Eine engagierte Belegschaft hat greifbare Vorteile:
- 41% weniger Fehlzeiten
- 24-59% weniger Umsatz
- 20% Umsatzsteigerung
- eine 17%ige Steigerung der Produktivität
Um in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen einen ganzheitlichen Blick auf die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter entwickeln.
Zu diesem Zweck fehlt 49% der Finanzleiter das Vertrauen in die Fähigkeit ihres Unternehmens, das Wohlbefinden und die Moral der Mitarbeiter zu steuern.
5. die Arbeitsumgebung
Flexibles Arbeiten ist ein wesentlicher Bestandteil der Zukunft der Wirtschaft, und es scheint sich durchzusetzen.
72% der Führungskräfte im Finanzwesen sind der Meinung, dass Flexibilität am Arbeitsplatz ihr Unternehmen langfristig besser machen wird.
Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die traditionellen Büros umzugestalten und die Möglichkeiten der Telearbeit zu stärken – damit die Mitarbeiter von dort aus arbeiten können, wo sie wollen und wann sie wollen.
Es ist klar, dass die Debatte über die Zukunft der Arbeit nicht in einer Seifenblase stattfindet – diese alternativen Arbeitsanforderungen beschleunigen lediglich den unvermeidlichen Übergang.
Viele Unternehmen konzentrieren sich nur auf zwei oder drei dieser Prioritäten, aber die Ausrichtung auf alle fünf wird der Schlüssel zur Zukunft der Arbeit sein.
Quelle: PwC, Visueller Kapitalist




